Nachdem es die nächste Absage für einen Triathlon gab, war ich am 07.07. in Eichenfelde zu einer der wenigen Triathlon Veranstaltungen, die überhaupt stattfinden. Wir (meine Frau ist immer dabei und unterstützt mich wirklich Klasse) waren schon sehr am Überlegen, ob wir die über 300 km für eine Olympische Distanz (1,5/40/10km) fahren. Nach den letzten 3, nicht grade “toll gelaufenen”, Teilnahmen wollte ich sehen, ob ich denn überhaupt noch zumindest einigermaßen anständig über die Laufstrecke komme oder ob es nicht mal mehr für die 10km reicht. Also habe ich am Freitagabend alles eingeladen und um 4 Uhr sind wir dann losgefahren. Eichenfelde ist ein kleiner Ort im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg, ein sehr kleiner Ort.
Ein kleiner Ort, deren Dorfverein diesen Triathlon nun seit 12 Jahren offensichtlich mit viel Leidenschaft und Hingabe organisiert. Wirklich sehr nett und familiär mit vielen Helfern.
2 Runden waren zu schwimmen, ein Dreieckskurs auf deren “langer Seite” man gegen die Sonne geschwommen ist, was das Erkennen der echt kleinen Wendeboje sehr schwer machte. Mit gut 31 min musste ich zufrieden sein, oder wie man so schön sagt “im Rahmen meiner Möglichkeiten”. Der Wechsel zum Rad war ok, bis auf das mir mal wieder ein seltener Fehler erst aufgefallen war als ich auf das Rad aufsteigen wollte, die Pedale stand in der falschen Stellung und so konnte ich nicht wie gewohnt aus dem Lauf “aufspringen”. Zu allem Überfluss war der Klettverschluss noch zu. Und so summieren sich die Sekunden die man “verschenkt”. Die Radstrecke an sich lässt sich gut fahren, einige Abschnitte sind eher Crossrad geeignet und die Strecke ist nicht abgesperrt, dennoch lässt es sich gut fahren und die Streckenposten machen Ihren Job wirklich gut. Mit 37,5 km/h im Schnitt für die 40km bin ich zufrieden und der Wechsel zum Laufen war nicht olympiareif aber “solide”.
Also wenn ich der Meinung bin, dass der Straßenbelag auf der Radstrecke gern mal echt bitter war, nun da wusste ich noch nicht wie es auf der Laufstrecke werden wird.
Bei der Wettkampfbesprechung sprach man von ” robust”, Ja so kann man das auch nennen. Keinesfalls wie bei einem Crosslauf, nein das nun wirklich nicht, aber alles andere als das, was man so “gewohnt ist”. Das war ja z.T. nicht mal ein “wilder Trampelpfad”. Nun so ist es nun mal und dass man auch da schnell laufen kann haben andere ja gezeigt.
44:46 min für die nicht ganz 10km.
Und das wollte ich wissen, kann ich noch “durchlaufen und das in einer halbwegs akzeptablen Zeit? Mit 4:40/km beantworte ich die Frage mit “ja, kann ich”.
Allein dafür haben sich die weite Anfahrt und die vielen Stunden für die Hin- und Rückfahrt gelohnt.
Ich möchte vor allem meiner Frau danken, dafür dass Sie mich immer unterstützt, mir gut zuredet und mich immer begleitet. Klaglos die vielen Stunden über sich ergehen lässt und immer lautstark an der Strecke mitfiebert und anfeuert…….nicht nur mich.
Dafür danke ich Ihr sehr!

Ach so, ja …fast vergessen…….
Top 10 Platzierung
Platz 9 Gesamt
2. in der AK

Sportliche Grüße

Andreas Theuer